Auffangwannen

Auffangwannen

Stahlwannen, Auffangwannen aus Stahl

auffangwannen_Stahl

DT Lagersysteme Auffangwannen aus Stahl sind konzipiert zur sicheren Lagerung von Fässern, IBC oder Kleingebinden die wassergefährdende oder entzündbare Flüssigkeiten enthalten. Öle oder Lacke lassen sich somit sicher und komfortabel an den verschiedensten Orten im Betrieb lagern. Für jede Anforderungen haben wir eine Reihe von Auffangwannen für Fässer, Kleingebinde und IBC aus verzinktem und lackiertem Stahl konzipiert. Finden Sie hier für jedes gewünschte Lagervolumen die richtige Stahl-Auffangwanne: Schaffen Sie Sicherheit, wenn es um die Lagerung wassergefährdender oder entzündbarer Stoffe geht. Alle DT Lagersysteme Stahlauffangwannen sind TÜV-geprüft und WHG-gesetzeskonform. Wir bieten ab Werk 5 Jahre Garantie.

·  TÜV-geprüft

·  WHG-konform

·  5 Jahre Garantie

Kunststoffwannen, Auffangwannen aus Kunststoff

auffangwannen_kunststoff

Auffangwannen aus Kunststoff eignen sich zu Lagerung von wassergefährdenden Stoffen oder aggressiven Materialien wie Säuren und Laugen Diese Gefahrstoffe müssen auf einer Auffangwanne aus Kunststoff (PE) oder sogar Edelstahlwannen gelagert werden. Alle PE-Wannen sind als Ausführung für Fässer, Kleingebinde oder IBC hier verfügbar. Kunststoff-Auffangwannen sind hochbeständig gegen Öle, Säuren, Laugen und andere aggressive Chemikalien. Das DT Lagersysteme Sortiment an Auffangwannen aus Kunststoff bietet Größen für jeden Anwendungsfall. Wählen Sie für Ihre PE-Auffangwanne zwischen unterschiedlichen Abstellflächen, die für Ihren Lagerzweck am besten geeignet sind: Gitterroste aus Kunststoff oder verzinktem Stahl, Aufnahmedome für IBCs oder Paletten, Stellflächen oder Lagerböcke aus Kunststoff. Oder ganz ohne Gitterost zum Abstellen der Behälter direkt in der Kunststoffwanne. Bei DT Lagersysteme erhalten Sie Ihre Auffangwannen

·  aus umweltfreundlichem Polyethylen (PE)

·  geprüft und zugelassen vom DIBt
 

Edelstahlwannen, Auffangwannen aus Edelstahl

edelstahlwannen

Auffangwannen aus Edelstahl für Fässer und IBC sind rostfrei und besonders korrosionsbeständig . Edelstahlwannen bieten daher besondere Sicherheit und langfristigen Schutz vor Korrosion bei der Lagerung aggressiver Flüssigkeiten. Auffangwannen aus Edelstahl sind zugelassen zur gesetzeskonformen Lagerung von entzündbaren Flüssigkeiten und wassergefährdenden Stoffen. Edelstahlwannen haben folgende Vorteile:

·  rostfrei und besonders korrosionsbeständig

·  TÜV-geprüft

·  WHG-konform

·  10 Jahre Garantie

Regalwannen aus Stahl und Kunststoff

regaleinhaengewannen

Rüsten Sie bestehende Regalsysteme mit Regalwannen wirtschaftlich und gesetzeskonform nach. So halten Sie das gesetzlich vorgeschriebene Auffangvolumen gemäß WHG, VAwS und TRbF sicher und zuverlässig ein. Bei der Lagerung von gefährlichen Flüssigkeiten fordert der Gesetzgeber eine Auffangwanne in Bodennähe, die ein ausreichendes Auffangvolumen gemäß VAwS besitzt. Regalwannen aus Stahl oder Kunststoff stehen in zwei Ausführungen zur Verfügung: zum Auflegen auf die Regaltraversen oder als Bodenwanne. DT Lagersysteme bietet eine große Auswahl an Regalwannen für alle gängigen Regalfachbreiten. Regalwannen aus Polyethylen sind wahlweise mit feuerverzinktem oder Polyethylen-Gitterrost lieferbar und ideal zur Lagerung von Säuren und Laugen geeignet. Regalwannen aus Stahl verfügen über eine geschweißte Stahlblechkonstruktion gemäß DIN 17100 und sind mit herausnehmbarem, feuerverzinktem Gitterost ausgestattet. Regalwannen aus Stahl sind zugelassen zur Lagerung von wassergefährdenden Stoffen (WGK 1 bis WGK 3) und entzündbaren Flüssigkeiten (R 10 bis R 12).

fahrbare Auffangwannen aus Stahl und Kunststoff

fahrbare_auffangwannen

Entscheiden Sie sich für die richtige Ausführung Ihrer Schutzwanne. Um eine geringe Menge an Gebinden und Kleingebinden zu transportieren, stellen fahrbare Auffangwannen eine ideale Möglichkeit dar. Die optimierte Fußkonstruktion vereinfacht das Handling mit Hubwagen oder Gabelstapler und erleichtert den innerbetrieblichen Transport. Mit Hilfe eines Schiebebügels und Rädern sind fahrbare Stahl-Auffangwannen optimal, um Ihre Gefahrstoffe von A nach B zu transportieren. Das passende Zubehör, wie Zurrgurte und Hebehilfen, finden Sie ebenfalls in unserem Online-Shop.

Bodenwannen, Flächenschutzelemente

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Flächenschutz-Systeme bestehen aus Bodenwanne und Auffahrrampen. Bodenwannen werden kombiniert. Lagerräume werden so gesetzeskonformen umgerüstet.

Abfüllstationen aus Stahl und Kunststoff

abfuellstationen

Die Abfüllstation stellt eine ideale Lösung dar, um das Abfüllen von wassergefährdenden Flüssigkeiten sicher zu gestalten. Sie werden aus Stahl (lackiert oder verzinkt) oder Kunststoff (Polyethylen) hergestellt und sind in verschiedensten Ausführungen für unterschiedliche Anwendungsfälle erhältlich. Abfüllböcke oder ein Abfüllpodest sind als Zubehör lieferbar.


 

 

 

 

Gefahrstofflagerung mit Auffangwannen

 

Der zu lagernde Stoff bestimmt maßgeblich, ob Kunststoffwannen oder Stahlwannen zum Einsatz kommen.

Für die Lagerung von wassergefährdenden, brennbaren Stoffen, wie z. B. Öl oder Lack kommen verzinkte oder lackierte Auffangwannen aus Stahl zum Einsatz.

Für die Lagerung von aggressiven Chemikalien, wie z. B. Säuren und Laugen kommen Kunststoffwannen oder Auffangwannen aus Edelstahl zum Einsatz. Edelstahl-Auffangwannen und Kunststoff-Auffangwannen (aus Polyethylen) sind korrosionsfrei und damit hervorragend für die Gefahrstofflagerung geeignet, wenn es um aggressive Medien geht.

Mit einer Auffangwanne lagert man wassergefährdende Stoffe im Gebäude gesetzeskonform. Mit minimalem Aufwand kann man bereits einen großen Schritt in Richtung sichere Gefahrstofflagerung weiterkommen. Als Anbieter des größten Auffangwannensortiments können wir versichern: es gibt für jede Anforderung die passende Auffangwanne, und es gibt einiges zu beachten.

Der zu lagernde Stoff bestimmt maßgeblich, ob Kunststoffwannen, Stahlwannen oder Edelstahlwannen zum Einsatz kommen.

Für die Lagerung von wassergefährdenden, brennbaren Stoffen, wie z. B. Öl oder Lack kommen verzinkte oder lackierte Auffangwannen aus Stahl zum Einsatz.

Für die Lagerung von aggressiven Chemikalien, wie z. B. Säuren und Laugen kommen Kunststoffwannen oder Auffangwannen aus Edelstahl zum Einsatz. Edelstahl-Auffangwannen und Kunststoff-Auffangwannen (aus Polyethylen) sind korrosionsfrei und damit hervorragend für die Gefahrstofflagerung geeignet, wenn es um aggressive Medien geht.

 

Ist eine Auffangwanne vorgeschrieben?

Um es kurz zu sagen: ja!

Im WHG (Wasserhaushaltsgesetz) §62 und der TRGS 510 ist festgelegt, dass es bei der Lagerung, dem Umfüllen oder dem Umschlagen von wassergefährdenden Stoffen, wie z.B. Öle, Lacke oder diversen Chemikalien, einen "Auffangraum" geben muss. Dieser ist dafür bestimmt, austretende Flüssigkeiten aufzunehmen und somit von der Außenwelt fernzuhalten. Auch Löschwasser kann hierzu gezählt werden. Eine Auffangwanne ist eine technische Variante, um genau dieses Rückhaltevolumen zur Verfügung zu stellen.

Schützen Sie unsere Umwelt und lagern Sie umweltgefährdende Medien gesetzeskonform!

 

Wie groß muss die Auffangwanne sein?

Der Gesetzgeber fordert das Bereitstellen eines ausreichenden Auffangvolumens. Eine Auffangwanne muss den Inhalt des größten Behälters (mindestens 10% der eingelagerten Menge) aufnehmen können. Soweit in Wasserschutzgebieten die Lagerung zugelassen ist, muss die gesamte Lagermenge (100%) zurückgehalten werden können. In unserem Sortiment finden Sie übrigens für jeden möglichen Anwendungsfall die richtige Auffangwanne, für Kleingebinde, Fässer oder gleich mehrere IBC.

 

Für welche Aufgaben benötigt man eine Auffangwanne?

Sicher gehören Sie zu den Unternehmen, die täglich mit Gefahrstoffen zu tun haben, also diese lagern und handhaben müssen? In der Regel kann alles von der Spraydose, bis zum 1.000 Liter IBC mit einem Gefahrstoff befüllt sein. Öle, Trennmittel, Reiniger, Farben oder Lacke gehören zum Beispiel dazu. All diese Substanzen können wassergefährdend, entzündbar, aggressiv oder anderweitig gefährlich sein. Man sollte also alles dafür tun, dass sie nicht in unsere Umwelt gelangen. Eine Auffangwanne ist eine erste Vorsichtsmaßnahme, um genau das zu erreichen. Gebinde mit potenziell gefährlichem Inhalt müssen sogar auf einer Auffangwanne gelagert werden. 

 

Stahl-, Edelstahl- oder Kunststoffwanne?

Das hängt maßgeblich davon ab, welcher Stoff auf der Wanne gelagert werden soll. Grundsätzlich muss der Werkstoff der Auffangwanne gegen den zu lagernden Stoff beständig sein. Als Faustregel gilt: werden wassergefährdende Stoffe und/ oder entzündbare Flüssigkeiten eingestellt, also zum Beispiel Öle, Lacke oder Farben, muss man eine Wanne aus Stahl wählen. DT Lagersysteme bietet die meisten Stahlwannen verzinkt oder lackiert an. Beide Varianten sind grundsätzlich möglich. Für die Lagerung aggressiver Chemikalien, wie zum Beispiel Säuren und Laugen, kommen Auffangwannen aus Polyethylen oder Edelstahlwannen zum Einsatz. Diese sind korrosionsfrei und damit optimal für die Lagerung dieser Stoffe ausgelegt.

Kleine Auffangwannen für Kleingebinde, wie Kanister, Sicherheitsbehälter, Annetz- & Dosierkannen, etc. finden Sie auch bei uns im Onlineshop!

 

Wie kann man größere Flächen schützen?

Bodenauffangwannen schützen größere Flächen vor dem Eindringen gefährlicher Flüssigkeiten ins Grundwasser. Auch hier wählt man je nach zu lagerndem Stoff aus einer Variante aus Stahl oder eben einer Bodenwanne aus Kunststoff. Diese Bodenelemente (Flachwannen) eignen sich dank umfangreichem Zubehör von Randbefestigungen bis hin zur Auffahrrampe ideal, um ganze Räume sicher auszukleiden. Die Bodenschutzwannen finden auch in Leergutlagern oder als Spritz- und Leckagenschutz beim Umfüllen oder Umschlagen von wassergefährdenden Stoffen entsprechend der gesetzlichen Vorschriften Anwendung. Einzelsegmente können je nach räumlichen Anforderungen zu einem kompletten System mit optimaler Betriebsanpassung zusammengestellt werden. Dadurch sind Bodenwannen oder auch Bodenelemente maximal flexibel und sicher. Bereits vorhandene Räumlichkeiten können so mit wenig Aufwand zum gesetzeskonformen Gefahrstofflager umfunktioniert werden.

 

Gleichzeitig lagern und abfüllen, geht das?

Abfüllarbeiten am Lagergut lassen sich durch eine Auffangwanne effektiv absichern, denn Tropfverluste werden direkt aufgefangen. Mit wenig Zubehör kann beinahe jede Auffangwanne zur Abfüllstation erweitert werden. Abfüllböcke, Trichter und Fasszubehör sind in großer Vielfalt im Onlineshop erhältlich.

 

Was bedeutet "StawaR"?

Bei der StawaR handelt es sich um eine eingeführte Technische Baubestimmung. Als solche ist sie ein Bestandteil der Bauregelliste des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Die Stahlwannenrichtlinie legt unter anderem fest, dass Auffangwannen aus Stahl flüssigkeitsdicht, beständig gegen den gelagerten Stoff und korrosionsgeschützt sind. Eine Stahlwanne muss eine Mindestwanddicke von 3 mm aufweisen, bei Edelstahl genügen 2 mm. Geschweißte Konstruktionen müssen zudem über einen Schweißachweis verfügen, sprich: die Fertigung muss durch zertifiziertes Personal gewährleistet sein. Darüber hinaus verlangt die StawaR Nachweise an die Statik (Hydrostatischer Druck).

 

Kann man eine Auffangwanne auch outdoor benutzen?

Ja, allerdings nur in überdachten Bereichen. Die Auffangwanne könnte mit Regenwasser volllaufen, was ihre Sicherheitsfunktion beeinträchtigen würde.

 

 

Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

Der Besorgnisgrundsatz gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) besagt, dass bestimmte Maßnahmen nur dann zulässig sind, wenn es nach menschlicher Erfahrung unwahrscheinlich ist, dass hierdurch nachteilige Veränderungen eines Gewässers eintreten können. In den §§ 62 und 63 des Wasserhaushaltsgesetzes sind die Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und die Eignungsfeststellung für LAU-Anlagen geregelt.

Konkrete Vorschriften werden in der Anlagenverordnung des WHG geregelt:

  • Einstufung von Stoffen in WGK Klassen
  • Betreiberpflichten: Der Betreiber einer Anlage, in der mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, hat die Dichtheit und die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen ständig zu überwachen.
  • Zulassungspflicht als Fachbetrieb nach § 62 WHG
  • Anzeigepflicht wassergefährdender Stoffe
  • Anforderungen

Regelungen zum Auffangvolumen durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG): Bei der Lagerung im Wasserschutzgebiet muss das Auffangvolumen i.d.R. 100% der Lagemenge betragen. Die Einteilung der Gefahrstoffe erfolgt in drei Wassergewährdungsklassen (WGK):

  • WGK 1 - schwach wassergefährdende Stoffe
  • WGK 2 - deutlich wassergefährdende Stoffe
  • WGK 3 - stark wassergefährdende Stoffe

Die 2017 erfolgte in Kraft getretene Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, AwSV regelt bundesweit folgende Vereinfachungen für Betreiber von Anlagen zur Lagerung wassergefährdenden Stoffen:

Bagatellgrenze innerhalb des Wasserhaushaltsgesetzes:
Oberirdische Anlagen außerhalb von Wasser-Schutzgebieten mit einem Volumen < 0,22 m³ fallen nicht in den Geltungsbereich der AwSV. Für diese Anlagen bleibt weiterhin der Besorgnisgrundsatz bzw. der Grundsatz des bestmöglichen Gewässerschutzes nach § 62 Wasserhaushaltsgesetz unberührt, auch wenn keine speziellen technischen oder organisatorischen Maßnahmen gefordert sind.

Kleingebindelager (größtes Gebinde max. 20l)
Bei Kleingebindelagern mit gefahrgutrechtlich zugelassenen Gebinden ist kein definiertes Auffangvolumen erforderlich, wenn die Schadensbeseitigung mit einfachen betrieblichen Mitteln ( Leckageaufnahme mit geeigneten Bindemitteln ) gefahrlos möglich ist und in der Betriebsanweisung beschrieben ist.

Betreiberpflichten für Auffangwannen:
In der StaWa-R sind weiter die Betreiberpflichten definiert:

  • Der Betreiber ist verantwortlich für den bestimmungsmäßigen Gebrauch
  • Unterhalt / Wartung

Prüfungspflichten im Zusammenhang mit dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG):

  • Regelmäßige Sichtprüfung (mindestens 1x wöchentlich)
  • Der Zustand von Auffangwanne und Gitterrost ist alle 2 Jahre durch Inaugenscheinnahme zu prüfen.
  • Die Auffangwanne ist frei von Wasser und Verschmitzungen zu halten
  • Schäden am Oberflächenschutz sind umgehend zu beheben (Korrosion)
  • Regelmäßige Prüfungen (mind. 1x wöchentlich)
  • Das Ergebnis ist zu protokollieren und auf Verlangen der Wasserbehörde vorzulegen.


Zulassungen von Auffangwannen / Konformitätsbescheinigung gem. WHG:

  • Übereinstimmungserklärung gem. Stahlwannenrichtlinie (StaWa-R) bestätigen, dass die Auffangwanne die Anforderungen der StaWa-R erfüllen.
  • Durch den TÜV oder eine vergleichbare Prüforganisation erfolgt eine einmalige Prüfung und die wiederkehrende Überprüfung des Herstellers als WHG-Fachbetrieb.
  • Die StaWaR gilt für nicht überbaute Wannen aus Stahl mit einem Volumen bis max.1.000 Liter.
  • Abweichende Lagersysteme benötigen eine Zulassung vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik; Berlin).

Löschwasserrückhaltung
Beim Löschen von Bränden werden große Mengen an Wasser und Stoffen freigesetzt, die einen großen Schaden hervorrufen können. Häufig ist der reine Löschschaden größer als der (durch das Löschen geringer gehaltene) Brandschaden selbst. Löschwasser-Rückhalteeinrichtungen sind Einrichtungen, die das Abfließen von Löschwasser und damit eine Umweltgefährdung wirkungsvoll verhindern.

In Abhängigkeit von Menge und WGK Klasse ergibt sich auch Notwendigkeit der
Löschwasserrückhaltung. Gültig für bauliche Anlagen in oder auf denen wassergefährdende Stoffe:

  • der WGK 1 mit mehr als 100t je Lagerabschnitt oder
  • der WGK 2 mit mehr als 10t je Lagerabschnitt oder
  • der WGK 3 mit mehr als 1t je Lagerabschnitt gelagert werden

Insbesondere zur Gewährleistung des Gewässerschutzes gem. WHG-Vorgaben ist zusätzlich zu dem erforderlichen Auffangvolumen für die Produktrückhaltung nach AwSV, ein Auffangvolumen für Löschwasser zu berücksichtigen.

 

Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist eine Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffe) im deutschen Arbeitsschutz. Die Verordnungsermächtigung ist im Chemikaliengesetz (ChemG) enthalten. Seit 2005 ist auch das Arbeitsschutzgesetz gesetzliche Grundlage für die Gefahrstoffverordnung.

Wichtige Neuerungen und Schwerpunkte der Gefahrstoffverordnung:

  • Schutzstufenkonzept mit 4 Stufen in Abhängigkeit von den Gefährlichkeitsmerkmalen des Stoffes und der Tätigkeit
  • Risikobezogene Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) ersetzen die bisherigen technisch begründeten Grenzwerte.
  • Ausdehnung der arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Beratungen

Die neue Gefährdungsbeurteilung und Informationsbeschaffung (zum Beispiel Sicherheitsdatenblatt) dienen als zentrale Instrumente zur Einstufung von Tätigkeiten durch den Arbeitgeber.